Caritas und Soziales

Kreativwerkstatt AMOS

Das von den Kirchengemeinden St. Fidelis, St. Maria und dem Caritasverband für Stuttgart getragene Projekt, entstand 2003. Die Gründung des nach dem sozialkritischen Propheten Amos benannten Projekts erfolgte als Reaktion auf den damals vorgestellten Armutsbericht der Stadt Stuttgart. Die malenden Künstlerinnen und Künstler aus vielen Nationen treffen sich zweimal in der Woche in Räumen der evangelischen Süddeutschen Gemeinschaft unter Anleitung von Andrzej Estko. Auch Holz-, Ton- und Steinarbeiten gehören inzwischen zum Profil des Projekts, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Ausflüge stärken die Gemeinschaft, Museumsbesuche erweitern den künstlerischen Horizont, regelmäßige Gespräche regeln das Miteinander.

Kontakt:
Diakon Uwe Renz                  Andrzej Estko
uwe.renz@drs.de                  estko@hotmail.de.

Caritas

Das Revolutionäre, das die Christen am Anfang ausgezeichnet hat, ist Name und Programm geworden: "Caritas", die helfende Nächstenliebe besonderes für die Armen und Schwachen. Als Kirche in der Stadt und für die Stadt gilt es, Not zu sehen und das Richtige zu tun. Diesen Grundauftrag erfüllen viele Ehrenamtliche, Gruppen und Kreise in den katholischen Kirchengemeinden und in vielen Organisationen.

Seit 1917 hat sich der Caritasverband für Stuttgart, getragen von den Stuttgarter Kirchengemeinden, zum größten freien Wohlfahrtsverband in der Landeshauptstadt entwickelt. Mehr als hundert Einrichtungen und Dienste von der Altenhilfe, über Arbeit, Armut, Wohnungslosigkeit, Schulden, Behindertenhilfe, Jugend- und Familienhilfe, Migration und Integration bis zu Sucht und Sozialpsychiatrischen Hilfen gehören zum Caritasverband. Mit seinen 1.700 Mitarbeitern ist die Caritas zudem einer der größten Arbeitgeber im sozialen Bereich. Zu seiner Unterstützung und nachhaltigen Finanzierung wurde 1999 die Caritas Stiftung Stuttgart gegründet.

Demenz-Initiative Stuttgart-West

In der 2008 gegründeten Demenz-Initiative Stuttgart Westist auch die Kirchengemeinde St. Fidelis vernetzt. Der Initiative von kirchlichen, städtischen und privaten Einrichtungen geht es darum, Bewusstsein für die mit der Demenzkrankheit verbundenen Sorgen und Probleme zu schaffen. Regelmäßig treffen sich die beteiligten Institutionen und Initiativen, tauschen sich aus, planen gemeinsame (Info-)Veranstaltungen, Kurse und Seminare, Gottesdienste und andere Feiern. Botschaft der Demenzinitiative an die Kranken: „Ihr gehört dazu!“

Kontakt:
Diakon Uwe Renz                  Alfred Schöffend
uwe.renz@drs.de                  info@freie-altenarbeit.de

Sozialstation

Ältere und kranke Menschen zu betreuen, sie zu pflegen und fürsorglich zu begleiten, gehört zu den ureigensten Aufgaben der Kirche. Entsprechend umfassend ist das Angebot der Katholischen Sozialstation in Stuttgart, die zu den großen Anbietern ambulanter Pflegedienste zählt. Die helfende Hand auf Rädern, das weithin bekannte Markenzeichen der Sozialstation, steht seit vielen Jahren für das Leitbild des Dienstes: Einen Beitrag zu leisten, die Lebensqualität der Betroffenen in ihrer vertrauten Umgebung zu erhalten.

Die Mitarbeiter der Sozialstation besuchen jeden Tag etwa 900 Menschen im gesamten Stadtgebiet. Zu ihrer Arbeit gehören dabei nicht nur körperliche Pflege und hauswirtschaftliche Betreuung wie Wäsche waschen oder kochen. Die Fachkräfte singen und beten auch mit den Patienten, sie lesen ihnen vor, führen seelsorgliche Gespräche, kümmern sich auf Wunsch um ihre Haustiere, unterstützen sie in Krisensituationen und vieles mehr.

Kontakt:
kontakt@sozialstationen-stuttgart.de

 

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